Möchte jemand ein paar Monate in der Nordtoskana leben?

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Re: Möchte jemand ein paar Monate in der Nordtoskana leben?

Beitrag von papili » Sonntag, 28.09.2008, 00:04

MarionLunigiana hat geschrieben:..., brauchen schon seit den 90ern keine Aufenthaltsgenehmigung mehr, ...
Das Thema Aufenthaltsgenehmigung hat mich beschäftigt.

Voraussetzungen zur Arbeitsaufnahme in Italien
http://www.stepstone.de/home_fs.cfm?con ... alien.html
Aufenthaltserlaubnis für EU-Bürger
Für EU-Bürger gibt es keine Beschränkungen in Bezug auf den Zugang zum Arbeitsmarkt. Die Staatsbürgerschaft eines Mitgliedsstaates der europäischen Union bedeutet automatisch auch den Erhalt einer Arbeitserlaubnis in Italien. Nach drei Monaten benötigt man eine Aufenthaltserlaubnis, die bei der Ausländerbehörde (Ufficio Stranieri) des Polizeipräsidiums (Questura) beantragt werden muss. Bei der Antragstellung müssen immer der Reisepass bzw. der Personalausweis vorgelegt sowie Passbilder beigefügt werden. Welche Dokumente darüber hinaus erforderlich sind, richtet sich nach dem Anlass des Aufenthalts bzw. nach der in Italien angestrebten Tätigkeit:
Wer sich als selbständiger Unternehmer in Italien niederlassen will, kann dazu aufgefordert werden, zu belegen, dass er tatsächlich eine selbständige Tätigkeit ausführen wird.

Arbeitnehmer müssen bei Antragstellung eine Erklärung des Arbeitgebers, dass sie eingestellt worden sind bzw. eine Arbeitsbescheinigung vorlegen.

Die Aufenthaltserlaubnis (carta di soggiorno) wird für diese beiden Fallgruppen für max. 5 Jahre erlassen und kann nach Ablauf verlängert werden.

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Re: Möchte jemand ein paar Monate in der Nordtoskana leben?

Beitrag von MarionLunigiana » Sonntag, 28.09.2008, 15:45

Hallo Papili, ich habe ja jahrelang versucht eine Anstellung zu finden, was mir nicht gelungen ist, selbstständig habe ich mich dann erst 2004 aus Frust gemacht und weil ich keine Lust mehr hatte, mich wieder mit den Behörden hier auseinander zu setzen, habe ich in Deutschland ein Import-Export-Gewerbe angemeldet und das behalte ich nun auch bei. Das Recht zum Binnenhandel innerhalb der EU habe ich ja und ich bin ja auch durchschnittlich alle 3 Monate nach Deutschland gereist und wenn ich mal ein halbes Jahr lang nicht nach Deutschland gefahren bin, hat das zumindest niemand kontrolliert.
Im Moment habe ich schon ein schlechtes Gewissen, weil ich soviel in diesem Forum bin, anstatt meine dringend anstehenden Arbeiten zu machen, wenn ich Mitte Oktober aus Deutschland zurück komme und wieder ein bisschen mehr Zeit habe (u.a. muß ich bis zum 14.10. meine Steuererklärung abgeben, seufz), versuche ich aus meinen gesicherten Daten, das Schreiben von 2002 vom deutschen Konsulat bezüglich der mir verweigerten Aufenthaltsgenehmigung zu finden und falls ich kapiere, wie man hier Docs und Bilder einstellt, hier veröffentlichen. Mir wurde erklärt (ich weiß jetzt nicht mehr genau ob von der EU vom Konsulat oder Beiden), dass zwar die meisten EU-Staaten es so handeln, es aber jedem Staat selbst obliegt, welche Einwanderungsvorschriften er macht und Italien verlangt eben eine Aufenthaltsgenehmigung und kann sie auch verweigern.

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Beitrag von smart » Sonntag, 28.09.2008, 18:49

Liebe Leute,
ein bisschen calma bitte.

Ich verstehe, dass sich die Emotionen bei so persönlichen Erfahrungen schnell hochschaukeln können. Die Atmosphäre im Forum darf darunter jedoch nicht leiden, deshalb bitte ich euch vor Absenden der Beiträge noch einmal "drüber zu lesen" und eventuelle unberechtigte Provokationen zu "entschärfen". Wir sollten bei solch heiklen Themen doch vor allem sachlich bleiben.

Weiterhin angenehmen Austausch!


Martin

Weitere Fragen zur Atmosphäre im Forum oder zu diesem Einschub? Feedback bitte hier: http://forum.tiamoitalia.de/viewforum.php?f=47
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Re: Möchte jemand ein paar Monate in der Nordtoskana leben?

Beitrag von papili » Montag, 29.09.2008, 02:21

Hallo MarionLunigiana

wie ich erkenne, hast Du Dich mittlerweile etwas in diesem Forum eingelesen. Ich kann Dir versichern, das alle hier nett und Hilfsbereit sind.

Positive wie negative Erfahrungen haben wir alle schon gemacht und das ist auch ganz normal.

Nimm Dir die Zeit, nicht alle Deine negativen Erfahrungen auf einmal zu beschreiben. Hier gibt es Möglichkeiten genug, erst einmal seinen Frust loszuwerden. Zum Beispiel „Ich ärgere mich weil…“, und Du wirst merken, dass viele mit Ihren eigenen Erfahrungen versuchen Dir weiterzuhelfen.

Ich hoffe dass Du die Zeit, die Du hier investierst und investiert hast sich für Dich positiv auswirkt. Ich wünsche Dir jedenfalls, das Du an unserer Gemeinschaft viel Spaß haben wirst.

Ein guter Einstieg wäre auch "Ich freue mich weil..."
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