Italien in Not

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j.l.
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Re: Italien in Not

Beitrag von j.l. » Donnerstag, 27.10.2011, 21:01


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Re: Italien in Not

Beitrag von Marea » Donnerstag, 27.10.2011, 22:16

Ach ja stimmt, die Mussolini wurde ja mal von der Carfagna "vajassa" genannt und fand das damals garnicht so lustig. Da meine sie noch "E’ gravissimo che il ministro Carfagna rivolga a mezzo stampa gratuiti e volgari insulti ad una donna parlamentare." Wenn sie dasselbe über die Merkel sagt ist es natürlich gaaanz was anderes.

Andererseits, was kann man von jemandem erwarten, der plärrt "me ne vanto di essere fascista" und "meglio fascista che frocio". http://www.youtube.com/watch?v=m_62_jvvZZ0

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Re: Italien in Not

Beitrag von j.l. » Donnerstag, 03.11.2011, 20:33

Das famose Italopaar im EZB-Vorstand hat heute etwas gemacht, was Vorstaende aus anderen Laendern wohl nie gemacht haetten, naemlich die Zinsen fuer die Banken gesenkt, naemlich auf 1,25%. Der Glaubwuerdigkeit Italiens hat das sicherlich gutgetan. Ob Merkel und Sarkozy heute auch gelacht haben???

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Re: Italien in Not

Beitrag von j.l. » Freitag, 04.11.2011, 20:03

@neretino ohne zu zitieren aus dem Spiegel:
1. Große, diversifizierte Wirtschaft: Italien ist eine der sieben führenden Industrienationen (G7) und Heimat globaler Unternehmen. Es gibt zwar auch viele Olivenbäume, aber das Land ist ein industrielles und kreatives Powerhouse. International erfolgreiche Autobauer, Industriedesigner und Modeschöpfer machen Italien zu einem Exportland.

2. Hohe Sparquote: Das Land wird manchmal als Japan Europas bezeichnet. Die Sparquote ist im europäischen Vergleich recht hoch, viele Italiener legen ihr Geld obendrein in heimischen Staatsanleihen an. 55 Prozent der Staatsschulden sind in italienischer Hand. Das Land hat also eine Kapitalflucht ausländischer Anleger weniger zu fürchten als etwa Irland.

3. Liquider Anleihenmarkt: Der Schuldenberg Italiens ist fast schon legendär, doch das Land hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es damit gut leben kann. Der italienische Anleihenmarkt ist nach dem amerikanischen und japanischen der drittgrößte der Welt. So ein großer Markt hat entscheidende Vorteile: Es finden sich immer Investoren, weil sie wissen, dass sie ihre Anleihen leicht wieder loswerden. Italien hatte daher nie Probleme, seine Schulden zu refinanzieren.

Steigende Finanzierungskosten belasten

Selbst die größten Skeptiker erwarten daher nicht, dass Italien bald in Zahlungsschwierigkeiten gerät.
Und ich hab mich gewundert, dass neretino hin und wieder in "perfektem" deutsch postet, derweil hat er nur abgeschrieben.Hat er denn da ueberhaupt eine moralische Berechtigung den Guttenberg zu kritisieren???
Zuletzt geändert von j.l. am Freitag, 04.11.2011, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Italien in Not

Beitrag von j.l. » Freitag, 04.11.2011, 20:04

Neretino hat geschrieben:Doch es gibt auch gewaltige Unterschiede, welche die derzeitige Alarmstimmung an den Märkten übertrieben erscheinen lassen:

1. Große, diversifizierte Wirtschaft: Italien ist eine der sieben führenden Industrienationen (G7) und Heimat globaler Unternehmen. Es gibt zwar auch viele Olivenbäume, aber das Land ist ein industrielles und kreatives Powerhouse. International erfolgreiche Autobauer, Industriedesigner und Modeschöpfer machen Italien zu einem Exportland.

2. Hohe Sparquote: Das Land wird manchmal als Japan Europas bezeichnet. Die Sparquote ist im europäischen Vergleich recht hoch, viele Italiener legen ihr Geld obendrein in heimischen Staatsanleihen an. 55 Prozent der Staatsschulden sind in italienischer Hand. Das Land hat also eine Kapitalflucht ausländischer Anleger weniger zu fürchten als etwa Irland.

3. Liquider Anleihenmarkt: Der Schuldenberg Italiens ist fast schon legendär, doch das Land hat in der Vergangenheit bewiesen, dass es damit gut leben kann. Der italienische Anleihenmarkt ist nach dem amerikanischen und japanischen der drittgrößte der Welt. So ein großer Markt hat entscheidende Vorteile: Es finden sich immer Investoren, weil sie wissen, dass sie ihre Anleihen leicht wieder loswerden. Italien hatte daher nie Probleme, seine Schulden zu refinanzieren.

Steigende Finanzierungskosten belasten

Selbst die größten Skeptiker erwarten daher nicht, dass Italien bald in Zahlungsschwierigkeiten gerät.

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Re: Italien in Not

Beitrag von Marea » Samstag, 05.11.2011, 16:34

Kommt in Foren offenbar immer wieder vor, dass jemand sich mit den Texten anderer als besonders bewandert darstellen möchte. Nur sollte man bei Formulierungen wie "diversifizierte Wirtschaft" oder "kreatives Powerhouse" vorsichtig sein, weil's doch recht auffällig ist, besonders wenn man sonst einen ganz anderen Stil hat. :zwinker:

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Re: Italien in Not

Beitrag von Neretino » Samstag, 05.11.2011, 21:29

j.l. hat geschrieben:@ neretino
ist Weltmeister im Zitieren ohne Quellenangabe. Hat er vielleicht einen Doktortitel der Uni Bari, Foggia oder Taranto, oder sogar Bayreuth???

J.l.... jaaa, jaaa... Alzheimer und die Folgen! Das hast du doch schon (siehe Zitat) brillant erkannt und auch gleich gepostet...

Oder hast du mich einfach vermisst und hast es deshalb wieder ausgegraben?
Zuletzt geändert von Neretino am Samstag, 05.11.2011, 21:36, insgesamt 1-mal geändert.

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